König Ludwig II. Schlösser in 3D
Im Dezember 2006 haben die Firmen Metamatix AG und Autodesk GmbH, beide München, unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Akademie der Wissenschaften das Projekt „Ludwig II., die Technik und Virtuelles Bayern“ vorgestellt. Über viele Jahre hinweg haben deren Mitarbeiter verschiedene Objekte mit modernsten Techniken digitalisiert und damit auf dem heimischen Monitor in 3D erlebbar gemacht. Dazu gehören Einrichtungen, die es nicht mehr gibt, wie den Wintergarten auf der Münchener Residenz, oder geplante aber nie gebaute, wie Schloss Falkenstein.
Mit historischen Planungsdaten und Modellen (soweit vorhanden) wurden diese Pläne zum Leben erweckt – wenn auch „nur“ virtuell erlebbar.
Es war 2006 geplant, diese Möglichkeiten auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So sind – gut ein Jahr später – jetzt die beiden DVDs „König Ludwig II.: Schlösser in 3D“ erhältlich. Auf Basis modernster 3D-Technologien, unter anderem aus der Weltraumtechnik, wurde das Alpengebiet zwischen Füssen und Garmisch als interaktive virtuelle 3D-Welt realisiert. Mit bis zu 900fach detaillierterer Darstellung als etwa der Software „Google-Earth“ kann man die Gegend erkunden.
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Im 1990 gegründeten Düsseldorfer Grupello Verlag, der zahlreiche Regionalia im Programm hat, ist jetzt ein neues Quiz erschienen: Im Februar 2021 kam das „Ludwig-II-Quiz“ in den Handel. Die 100 Quizkarten sind ungefähr im Format der praktischen Post-Its. Weitere Ratespiele gibt der Verlag zu den Bereichen „Heimat“, „Regionen“ und „Themen“ heraus. Die darauf enthaltenen Fragen bieten einen spielerischen Zugang zu allen Themen rund um König Ludwig II. von Bayern, seine Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof. Dazu findet man Informationen zu Mythen, Fakten und Anekdoten. Neben fast schon Allgemeinwissen wird auch verblüffend Unbekanntes angeboten.


Das Buch ist aus der Dissertation von 2001 „Der Münchner Hofmöbelfabrikant Anton Pössenbacher, 1873-1903“ (Universität München) hervorgegangen. Die 1967 geborene Autorin Afra Schick ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (Kustodin) der Möbelsammlung der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam. Das durchgehend in Deutsch und Englisch gehaltene Buch ist in 12 Kapitel unterteilt und enthält einen über 40 Seiten umfassenden Anhang.
