Buchbesprechung „Fritz Brandt, König Ludwig II. und der Pfauenwagen“

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Sebastian Kuboth:
„Fritz Brand, König Ludwig II. und der Pfauenwagen –
Erinnerungen eines Bühnentechnikers 1846 bis 1876“

Zwei junge Männer, beide Mitte 20, begegnen sich erstmals und spüren, dass sie ähnliche Interessen haben. Richard Wagner begeistert sie, das Theater und die Technik. Beide wollen immer neue Methoden entwickeln und damit Literatur und Fantasie zum Leben erwecken. Fritz Brandt und König Ludwig II. verbindet eine enge Beziehung, wie sie Ludwig bisher nur zu Hornig und Hesselschwerdt aufbauen konnte. Brandt überwachte die Separatvorstellungen des Königs und sie planten gemeinsam Flugobjekte – unvorstellbar zur damaligen Zeit. Sebastian Kuboth hat Dokumente von Fritz Brandt erworben, transkribiert und dazu recherchiert. Das Ergebnis hat er in Buchform veröffentlicht.

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DVD-Besprechung „König Ludwig II. Schlösser in 3D“

König Ludwig II. Schlösser in 3D

Im Dezember 2006 haben die Firmen Metamatix AG und Autodesk GmbH, beide München, unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Akademie der Wissenschaften das Projekt „Ludwig II., die Technik und Virtuelles Bayern“ vorgestellt. Über viele Jahre hinweg haben deren Mitarbeiter verschiedene Objekte mit modernsten Techniken digitalisiert und damit auf dem heimischen Monitor in 3D erlebbar gemacht. Dazu gehören Einrichtungen, die es nicht mehr gibt, wie den Wintergarten auf der Münchener Residenz, oder geplante aber nie gebaute, wie Schloss Falkenstein.

Mit historischen Planungsdaten und Modellen (soweit vorhanden) wurden diese Pläne zum Leben erweckt – wenn auch „nur“ virtuell erlebbar.
Es war 2006 geplant, diese Möglichkeiten auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So sind – gut ein Jahr später – jetzt die beiden DVDs „König Ludwig II.: Schlösser in 3D“ erhältlich. Auf Basis modernster 3D-Technologien, unter anderem aus der Weltraumtechnik, wurde das Alpengebiet zwischen Füssen und Garmisch als interaktive virtuelle 3D-Welt realisiert. Mit bis zu 900fach detaillierterer Darstellung als etwa der Software „Google-Earth“ kann man die Gegend erkunden.

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Füracker: Arbeiten an Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein starten

Felsanker werden ausgetauscht und neu gesetzt // Arbeiten voraussichtlich im Sommer 2022 abgeschlossen

„Eine Anspruchsvolle Maßnahme in beeindruckender Kulisse startet: Am Montag wird mit der Baustelleneinrichtung für die Instandsetzungsarbeiten an der 90 Meter hohen Marienbrücke, die die Pöllatschlucht bei Schloss Neuschwanstein auf einer Länge von 35 Metern überspannt, begonnen“, kündigt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker zum Start der Sanierung am Montag (16.5.) an. „Aufgrund der alpinen Lage wird das Material bei der Maßnahme teilweise sogar per Hubschrauber angeliefert. Ziel ist, dass die bekannte Brücke vor der beeindruckenden Kulisse von Schloss Neuschwanstein noch in dieser Wandersaison wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann“, so Füracker.

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Seltene und vergessene Romane aus dem Umfeld König Ludwig II. von Bayern

Seltene und vergessene Romane aus dem Umfeld König Ludwig II. von Bayern
Seltene und vergessene Romane aus dem Umfeld König Ludwig II. von Bayern

In historischen Romanen und Erzählungen erwecken Autoren die alte Zeit zum Leben. Sie verstehen es hervorragend, die Atmosphäre der alten Zeit in spannende Handlungen zu übertragen. Mit dieser Fähigkeit ist ihnen die Zuneigung ihrer Leser gewiss – meist bleibt aber die Wahrheit etwas auf der Strecke. Ein historischer Roman ist also ein fiktionales Prosawerk, dessen Handlung in einer historischen Zeit spielt und geschichtliche Vorgänge und Personen ohne Anspruch auf wissenschaftliche Richtigkeit in belletristischer Form behandelt. Oft nehmen sich die Autoren sehr viel künstlerische Freiheit und die wenigsten Leser werden die Fakten überprüfen.

Auch zu König Ludwig II. von Bayern gibt es zahllose Romane und andere belletristische Publikationen. Sie sind auf jeden Fall ein historisches Zeugnis ihrer Zeit und durchaus unterhaltend. Heinz Beck hat sich nun einige historische Romane ausgewählt, die selbst schon historisch sind, da sie zur Zeit Ludwig II. oder kurz nach seinem Tod geschrieben wurden. Einen großartigen Mehrwert bekommen diese – heute zum Teil nur noch schwer erhältlichen Bücher – durch die aufwändige Bearbeitung von Heinz Beck. Es sind also keineswegs „nur“ Reprints der Originale. Anlass war zunächst das eigene Interesse an der Ludwig-Belletristik – aber jetzt stehen die Bücher allen Interessierten zur Verfügung!

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Jürgen Schrader: Die alte Burgruine bei der Pöllatschlucht

Pünktlich zum 150. Jahrestag der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein erschien ein kleines Büchlein mit einer Erzählung in Form einer Novelle. Der Autor kennt sich sowohl mit Schlössern als auch mit der Bühne aus und ist damit prädestiniert, über den Bau des Schlosses Neuschwanstein (damals: Neue Burg Hohenschwangau) zu schreiben. Jürgen Schraders Novelle beginnt mit dem Blick auf die Burgreste der Vorgängerburg und schließt mit der Öffnung der Burg für Touristen.

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Freudenberg/Rosenboom: In den Bergen lebt die Freiheit

In den Bergen fühlte sich Ludwig wohl. Der König, von den Menschen bejubelt und in den Städten lautstark empfangen, zog sich lieber in die Einsamkeit zurück. Er schuf sich Kunstwerke aus Landschaft und Bauten. Nach seinem Tod aber verwahrlosten die meisten seiner Rückzugsorte, sie wurden geplündert, geschändet, einige aber wieder aufgebaut. Noch heute strahlen die Orte, ob mit oder ohne Bauten. Und eben diese Orte haben die beiden Autoren Sandra Freudenberg und Stefan Rosenboom aufgesucht. Sie berichten – jeder auf eigene Weise – über die Erfahrungen, die sie machten. Das Buch trägt den Untertitel „Wandern auf den Spuren von König Ludwig II.“ – aber handelt es sich um ein Wanderbuch?

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Ludwig-II.-Quiz

Im 1990 gegründeten Düsseldorfer Grupello Verlag, der zahlreiche Regionalia im Programm hat, ist jetzt ein neues Quiz erschienen: Im Februar 2021 kam das „Ludwig-II-Quiz“ in den Handel. Die 100 Quizkarten sind ungefähr im Format der praktischen Post-Its. Weitere Ratespiele gibt der Verlag zu den Bereichen „Heimat“, „Regionen“ und „Themen“ heraus. Die darauf enthaltenen Fragen bieten einen spielerischen Zugang zu allen Themen rund um König Ludwig II. von Bayern, seine Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof. Dazu findet man Informationen zu Mythen, Fakten und Anekdoten. Neben fast schon Allgemeinwissen wird auch verblüffend Unbekanntes angeboten.

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160 Jahre Märchenkönig

Wer hätte das gedacht? Am 2. Februar vor 160 Jahren nahm das Leben des bayerischen Kronprinzen und künftigen Königs Ludwig II. (1845–1886) eine entscheidende Wendung: An jenem Abend wurde der „Märchenkönig“ geboren, ein Mensch der die Sagen, die Geschichten und die Theaterbühne zum Zentrum seines Lebens machte. Denn tief bewegt sah der fünfzehnjährige Ludwig die ihm bereits aus der Literatur und Kunst vertraute Gestalt des Schwanenritters auf der Bühne Wirklichkeit werden – er sah erstmals die Oper „Lohengrin“ (1850) von Richard Wagner. Dazu schreibt der Ludwig-Biograph Gottfried von Böhm 1924: „Der Kronprinz vergoß darüber Tränen höchsten Entzückens …“ „160 Jahre Märchenkönig“ weiterlesen

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Afra Schick: Möbel für den Märchenkönig

Das Buch ist aus der Dissertation von 2001 „Der Münchner Hofmöbelfabrikant Anton Pössenbacher, 1873-1903“ (Universität München) hervorgegangen. Die 1967 geborene Autorin Afra Schick ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (Kustodin) der Möbelsammlung der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam. Das durchgehend in Deutsch und Englisch gehaltene Buch ist in 12 Kapitel unterteilt und enthält einen über 40 Seiten umfassenden Anhang.

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Literatur zu König Otto I. von Bayern

Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar von Wittelsbach, König von Bayern (Rufname Otto; * 27. April 1848 in München; † 11. Oktober 1916 in Schloss Fürstenried), war vom 14. Juni 1886 bis zu seinem Tod König von Bayern. Er folgte König Ludwig II. von Bayern auf den Thron. Da er wegen einer Geisteskrankheit bereits regierungsunfähig auf den Thron kam, nahmen von 1886 bis 1912 sein Onkel Luitpold und von 1912 bis 1913 sein Cousin Ludwig als Prinzregenten die Staatsgeschäfte für ihn wahr. Mit der Thronbesteigung des Letzteren am 5. November 1913 hatte Bayern für einige Jahre zwei Könige.

Bisher sind einige Bücher speziell zu dem weitgehend unbekannten König erschienen.

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