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Kategorie: Information
Schwabenakademie Irsee: „Richard Wagner. Zum 200. Geburtstag“
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Die Schwabenakadamie Irsee bietet jedes Jahr eine Menge interessanter Seminare und Veranstaltungen an. Zum 200. Geburtstag Richard Wagners wird dieses Jahr im November ein Seminar angeboten, das wir hier kurz vorstellen möchten.
Geleitet wird dieses Seminar, das vom 8. bis 10. November 2013 in Irsee (Allgäu, ca. 40 km nördlich von Schloss Neuschwanstein) stattfindet, von der 1946 geborenen Prof. Dr. Ute Büchter-Römer.
Frau Büchter-Römer ist Professorin der Universität Köln und eine ausgewiesene Kennerin der Materie; ihre Seminare werden sehr geschätzt, nicht nur aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz, sondern auch weil sie ihr Publikum zu begeistern weiß.
Da Ludwig II. von Bayern bekanntermaßen ein großer Verehrer Wagners war, ist das Wagner-Seminar sicher auch Ludwig-Interessierte attraktiv.
Den Seminarflyer mit dem Programmablauf kann man hier herunterladen.
Vom 22. bis 24. November 2013 gibt es ein weiteres Seminar, diesmal zu König Maximilian II. Joseph, dem Vater Ludwig II.
„Ludwig II. – der Film“, 2012: DVD/BluRay
Zu dem Kinofilm „Ludwig II.“, der im Dezember 2012 in die deutschen Kinos kam, sind jetzt eine DVD und eine BluRay erschienen.
Wir berichteten im Dezember mit einer Filmbesprechung; dort finden Sie auch eine herunterladbare PDF-Version. Der Film hat von Anfang an nicht gerade berauschende Besucherzahlen beschert.
Der Film ist nur digital aufgenommen worden, was leider in der DVD/BluRay noch stärker zum Tragen kommt. Die Aufnahmen sind bonbonfarben, ja kitschig. Der Film wirkt dadurch noch kulissenhafter als im Kino.
Es ist deutlich erkennbar, dass der Film wohl eher (man betrachte die Filmfördergesellschaften, die das Projekt unterstützt haben) für das Fernsehen produziert worden ist. Das Ganze wirkt eher spielerisch und soap-artig.
In den Extras beschreibt der Hauptdarsteller Sabin Tambrea, welche „riesige Filmindustrie“ dahintersteckt – zum Inhalt äußert sich der Produzent (Bavaria Pictures) Ronald Mühlfellner: „der Film ist spürbar abweichend von der Realität“.
Freut man sich nun auf die zahlreichen Extras, die eine DVD oder erst recht die BluRay bietet, so wird man auch hier enttäuscht:
Neben dem knapp zweieinhalb-stündigen Film (der über 12 Szenen ansteuerbar ist) gibt es noch zwei Boni: ein Making-of „Hinter den Traumkulissen“ und eines „Visuelle Effekte“. In ersterem werden in insgesamt 34 Minuten einige Beiträge gezeigt, die schon im BR (Bayerischen Rundfunk) als Begleithäppchen zur Zeit der Kinoaufführungen im Fernsehen gebracht wurden. Letzteres bietet in zwei Minuten interessante Überblendungen der Filmaufnahmen und der technischen Überarbeitungen, z. B. Schloss Neuschwanstein im Bau. BluRay-Käufer erhalten noch die Möglichkeit, den Film als „digital copy“ herunterzuladen.
Bei der Veröffentlichung der Filmträger wurde also ganz deutlich eine Chance vertan, dem Zuschauer oder gar dem Ludwig-Fan ergänzendes Material zu bieten! Es gibt kein Booklet, keinen Audiokommentar (überhaupt ist der Film nur ergänzend in Deutsch mit Hörfilm-Fassung für Blinde und mit deutschen Untertiteln „Deutsch für Hörgeschädigte“ abspielbar) und kein wirkliches Making-of, das bspw. echte Schauplätze („Schloss Berg“ ist z. B. sehr gut gelungen) überhaupt nicht erwähnt!
Der Ludwig-Fan wird sich die Filmträger wohl für seine Sammlung – gerade bei dem günstigen Preis – anschaffen, alle anderen können getrost auf die TV-Premiere warten. Schade!
Herrenchiemsee aus der Luft
In verschiedenen DVDs kann man „Deutschland von oben“ oder konkret „Bayern von oben“ sehen.
Besonders angezogen hatte ihn die Landschaft auf der Herreninsel. Diese sei von einem Ufer zum anderen mit einer Linie durchzogen, die man von unten als Tourist gar nicht sehe, erklärt der 29-Jährige.
Neuschwanstein ohne Baugerüste
König-Ludwig-Kenner wissen: auch Neuschwanstein (wie alle Schlösser des Bayernkönigs) wurde nie fertig gestellt.
Die meisten Räume sind leer; Besucher bekommen meist nur die Räume im dritten und vierten Obergeschoss des Palas zu sehen.
Aber auch außen fehlen vor allem der Bergfried und die Kapelle, die Rohbauten wurden nach Ludwigs Tod wieder abgetragen. Den Zustand des Schlosses zu Ludwigs Tod 1886 kann man auf der Homepage des Schlosses sehen: Baugeschichte.
So ähnlich sah das Schloss in den letzten 13 Jahren aus; mal war der Viereckturm, zuletzt der Palas, hinter Baugerüsten versteckt.
Nun ist das Schloss endlich wieder unverstellt zu sehen, was wohl nicht nur die jährlich rund 1,4 Millionen Besucher freuen wird.
Die Presse berichtet zu dem aktuellen Ereignis:
Münchner Merkur: „Blick auf Neuschwanstein ist wieder frei“
Neue Presse/Kinderzeitung: „Schloss endlich wieder ohne Baugerüst“
Rheinische Post: „Märchenschloss erstrahlt wieder in voller Schönheit“
Die Welt: „Schloss Neuschwanstein erstrahlt in neuem Glanz“
Kreisbote (Lokalausgabe Füssen): „Schloss Neuschwanstein: Endlich hüllenlos“
Todestag: 13. Juni
Heute jährt sich wieder der Todestag König Ludwig II. von Bayern.
Die Abendzeitung München erinnert daran mit einem Artikel „Ein Kranz für den Kini“:
Die Stadt gedenkt des 127. Todestags von König Ludwig II. mit einer Kranzniederlegung am Donnerstag, 13. Juni.
Das Programm der derzeit laufenden Veranstaltungen der König-Ludwig-Freunde finden Sie hier.
Die Süddeutsche Zeitung wartet mit einem Interview mit Christa Baumgartner als Vorsitzenden der „Vereinigung Ludwig II. Deine Treuen„, die dieses Jahr ihr 100. Bestehen feiert, auf:
Sein tragischer Tod gehört eben auch zu dieser Verehrung. Ich ärgere mich jetzt immer, wenn Werbung mit ihm gemacht wird. In Vilshofen gibt es jetzt König-Ludwig-Brot mit so einer Banderole, so etwas finde ich unmöglich. Dass Prinz Luitpolds Schlossbrauerei Kaltenberg König-Ludwig-Bier verkauft, das kann ich ja noch akzeptieren. Aber dass in seinem Namen solche Werbung gemacht wird und dass er jetzt immer Märchenkönig genannt wird, das nimmt überhand.
Der Bayerische Rundfunk berichtet von der Feier zum 127. Jahrestag am Starnberger See:
Zum Gedenken an den „Märchenkönig“ ist ein Kranz niedergelegt worden. An die 200 Königstreue haben an der Feier teilgenommen.
Der Privatsender Allgäuhit aus Sonthofen berichtet über die Aktivitäten in Schwangau:
Schwangauer Königsfreunde entzündeten gestern ein leuchtendes Bergfeuer – ein loderndes Kreuz – in der Felswand am Branderschrofen, oberhalb der Bergstation der Tegelbergbahn.
Presseschau zu Richard Wagners 200. Geburtstag
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Leben und Wirken Richard Wagner und König Ludwig II. von Bayern sind untrennbar miteinander verwoben. Und so ist der 200. Jahrestag der Geburt Richard Wagners auch ein Feiertag für Interessierte an Ludwig. Seine Schlösser, Interessen und Texte sind ohne Wagner undenkbar.
Zahlreiche Medien haben sich in diesem Jahr bereits mit dem Jahrestag und Richard Wagner selbst beschäftigt und dazu veröffentlicht; der 22. Mai dürfte dabei einen Höhepunkt bilden, den wir zum Anlass nehmen, ausgewählte Artikel aus heute erschienenen Tageszeitungen und bisher herausgegebene Magazine vorzustellen.
| Berliner Morgenpost | Wagner, Katharina | Mein lieber alter Richard… Zu Richard Wagners 200. Geburtstag schreibt ihm seine Urenkelin Katharina einen offenen Brief |
| Berliner Zeitung | Uehling, Peter | Im Bann Richard Wagner suchte Wirkungen und ging dabei so kompliziert vor, dass er noch heute überfordert |
| Der Tagesspiegel | Miller, Norbert | Die Wahrheit, in der Tat Heute wäre Richard Wagner 200 Jahre alt geworden. Gedanken über den Komponisten, Dichter, Musikdramatiker, Antisemiten – und über den Pionier des Regietheaters |
| Frankfurter Allgemeine | Zeig’s noch einmal Richard Wagner Bilder einer Ausstellung in Eisenach |
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| Frankfurter Allgemeine | Büning, Eleonore | Gibt es ein Leben ohne Wagner? Auch ohne Abendkleid und grüne Hügel gibt es am verzwicktesten deutschen Komponisten viel zu entdecken |
| Frankfurter Allgemeine | Dath, Dietmar | Vaters Schwert Wagners Kino: Immersion in Bild, Geste und Ton |
| Frankfurter Allgemeine | Floros, Constantin | Wagner als Vegetarier und Pazifist |
| Frankfurter Allgemeine | Geck, Martin | Wagners Wunschmaschine |
| Frankfurter Allgemeine | Hengelbrock, Thomas | Wagner kann auch ganz anders klingen (Ein Gespräch) |
| Frankfurter Allgemeine | Syberberg, Hans-Jürgen | Ich darf, die anderen dürfen nicht |
| Frankfurter Allgemeine | Wagner-Pasquier, Eva | Schwan – Lenz – Abendstern |
| Frankfurter Rundschau | Livny, Jonathan | Scheußlicher Mensch, himmlischer Musiker Warum Wagner in Israel Musikliebhaber findet |
| Frankfurter Rundschau | Sternburg, Judith von | Siegfried, Winnetou und Apoll Eine Leipziger Schau zu den Bilderwelten von Richard Wagner, Karl May und Max Klinger |
| junge Welt | Köhler, Kai | Archaik und Moderne Richard Wagner zum 200. Geburtstag |
| Leipziger Volkszeitung | Feldhoff, Jürgen | Das schwierige Verhältnis zu Nietzsche |
| Leipziger Volkszeitung | Heinz, Marlis | Auf Wagners Spuren Vor 200 Jahren wurde Richard Wagner in Leipzig geboren. Auch in Dresden hat er gelebt und komponiert. Wo finden sich heute noch Orte in der Region? |
| Leipziger Volkszeitung | Korfmacher, Peter | Der Besessene Richard Wagner, als Künstler ein Genie, als Mensch so kompliziert wie das Deutsche Reich, dessen Werden mit seinem Wirken zusammenfiel. Eine Annäherung. |
| Neues Deutschland | Decker, Kerstin | Emanzipation der Dissonanz Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner |
| Sächsische Zeitung | Klempnow, Bernd | Der Maßlose Vor 200 Jahren wurde mit Richard Wagner der größte Egoist, Schnorrer und Antisemit unter den Musikgenies geboren. Ihn zu lieben, ist harte Arbeit |
| Süddeutsche Zeitung | Brembeck, Reinhard J. | Der symphonische Erzähler Es gibt viele Gründe, über Richard Wagner zu diskutieren. Gerade jetzt, zu seinem 200. Geburtstag. Doch ein Thema kommt da oft zu kurz: seine Musik. Dabei gibt es gerade dazu sehr viel zu sagen. |
| Süddeutsche Zeitung | Lammert, Norbert | Kosmopolit und Genie Über kaum einen deutschen Komponisten wird so viel diskutiert wie über Richard Wagner. Dabei ist er gar nicht so einfach zu fassen. Ein nicht gehaltener Festvortrag zum 200. Geburtstag |
| taz. die tageszeitung | Müller, Katrin Bettina | Hör ich Wagner, denk ich an Blutwurst Ein Komponist, den die Nazis zum Kult erhoben und von dessen Werk und Person man schnell zu viel bekommt. |
| Thüringer Allgemeine | Schwager, Sigurd | „Die Welt hat sich verändert: Keiner wird mehr Antisemit, wenn er Wagner hört“ Weimars Kunstfest-Intendantin Nike Wagner im Gespräch über ihren vor 200 Jahren geborenen Urgroßvater Richard Wagner |

Richard-Wagner-Ehrung 1: Briefmarken
Den Auftakt der Ehrungen im Jahr des 200. Geburtstags von Richard Wagner auf „Wertzeichen“ machte LVZ-Post bereits am 29.04.2013.
Die LVZ Post ist ein Service der Leipziger Volkszeitung und als regionaler privater Postdienstleister mit bundesweitem Versand bereits seit über 10 Jahren im Postbereich tätig.
Der Komponist, Autor, Philosoph und Revolutionär wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren und wird mit Briefmarken in fünf Wertstufen zu 42 Cent (Postkarte), 50 Cent (Standardbrief), 80 Cent (Kompaktbrief), 130 Cent (Großbrief) und 200 Cent (Maxibrief) geehrt.
Abgebildet werden: das Geburtshaus Wagners, Wagner im Jahr 1862, Wagners Freund Friedrich Nietzsche, ein Motiv aus den Ring der Nibelungen und den Sockel des Leipziger Wagnerdenkmals.
Neben den regulären Postwertzeichen wird es einen Briefmarken-Schmuckbogen, alle fünf Preisstufen im Arrangement auf einem Notenblatt und ein Briefmarkenheftchen mit einer selbstklebenden Briefmarke mit Standardbriefporto von 50cent geben.
| Erstauflage: | |
| Schmuckbogen | 750 Stück |
| Briefmarkenheftchen | 1000 Stück |
| Einzelmarken | |
| 0,42€ | 150.000 Marken |
| 0,50€ | 500.000 Marken |
| 0,80€ | 150.000 Marken |
| 1,30€ | 300.000 Marken |
| 2,00€ | 100.000 Marken |

Obwohl es sich um eine Dauerbriefmarkenedition handelt, sind die Auflagen limitiert und damit auch für Philatelisten sehr interessant.
Inhaltlich hat sich auch der Richard-Wagner-Verband Leipzig beteiligt; der Vorsitzende des Verbandes, Thomas Krakow, freut sich sehr, „dass es gelungen ist, diese Wagner-Briefmarken aufzulegen, um damit Leipzig als Wagner-Geburtsstadt per Brief in die Welt zu tragen. Unser Dank gebührt LVZ-Post, die diese besondere Werbung für Leipzig möglich macht“.
Die Briefmarkenedition erhalten Sie in den Geschäftsstellen der LVZ, im LVZ Post Shop in den Höfen am Brühl, in allen Verkaufsstellen der LVZ-Post und Selex (ehem. Schaubek).
Die Deutsche Post AG (ehem. Deutsche Bundespost) schließt sich am 02.05.2013 dem Gedenken an Richard Wagner auf einer 58-Cent-Briefmarke (Standardbrief) an. Abgebildet ist der Künstler mit einem Portrait im Profil
und den Titeln der Opern des „Ring des Nibelungen“. Modellhaft sollte sich das in den besonderen Aufführungs- und Rezeptionsbedingungen seiner Werke im Rahmen von „Festspielen“ als künstlerisch tätiger Gemeinschaft von Schaffenden und Schauenden vollziehen. Mit der Uraufführung seiner viertägigen Tetralogie „der Ring des Nibelungen“ im eigens dafür errichteten Bayreuther Festspielhaus wurde diese Idee 1876 erstmals Wirklichkeit. Zuletzt hatte die Bundespost den Komponisten mit einer 30-Pfennig-Briefmarke mit einem Motiv zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ am 21.06.1968 geehrt.
Die neue Briefmarke ist in den Filialen der Deutschen Post erhältlich und über deren Philatelie-Shop.
Mit Erscheinen der 10-Euro-Sondermünze der Deutschen Bundesbank wird es noch weitere Editionen geben, wie den Numisbrief, einen Gedenkset „Berühmte Komponisten“ und ein limitiertes Booklet.
Ludwig bei den „Ducks in Deutschland“

„Wo ist der Schatz der Gräfin Tusnelda von Tarn und Tuxis?“ – dies ist die alles bewegende Frage, die die beiden Entenhausener Milliardäre Dagobert Duck und Klaas Klever als Wettstreit in Deutschland lösen wollen.
Dazu besuchen die fiktiven Figuren (Dagobert mit seinem Neffen Donald und den Großneffen Tick, Trick und Track) acht Städte und Regionen in Deutschland. Die Reise beginnt und endet in der Hauptstadt Berlin und führt über Hamburg, das Ruhrgebiet, München, Frankfurt am Main, Köln und St
uttgart.
Die Örtlichkeiten und Personen (darunter reale Personen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bürgermeister Christian Ude und Klaus Wowereit, Boris Becker, Harald Schmidt und auch der Zeichner selbst) sind natürlich teilweise klischeehaft überzeichnet. Die Texte sind zum Teil gewöhnungsbedürftig, aber auch witzig; z. B. sind die Ducks auch mit dem Zug unterwegs – auf die Frage, warum der Zug stehenbleibt, erhalten sie als Antwort: „Gewöhnen Sie sich dran, das ist in Deutschland bei der Bahn nun mal so“…
Dennoch ist es eine schöne Abendunterhaltung, mit den örtlichen Highlights, wie dem Brandenburger Tor, Reichstag, der Zitadelle in Spandau, dem Hamburger Hauptbahnhof, der Reeperbahn, der Zeche Oberhausen, dem Münchener Rathaus und natürlich dem Oktoberfest. Hier treffen die Ducks auch auf König Ludwig II. – „bei uns is der Kunde König“.
Welchen Schatz sie nun genau wo finden, wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Die von dem einzigen deutschen Duck-Zeichner Jan Gulbransson (*1949 in München) erstellten Comics erschienen 2012 in einer achtteiligen Serie in dem Jugendmagazin „Micky Maus“ und sind jetzt als Softcover und gebunden erhältlich.
Der Band „Die Ducks in Deutschland“ vom Egmont Ehapa Verlag enthält neben den acht Geschichten je eine Seite als Ausgabe des Enten-Kurier mit passenden Geschichten in Form von Zeitungsartikeln und ein Interview mit dem Künstler. Die „1“ auf dem Cover deutet wohl auf eine Serie hin, bei der die Ducks entweder in anderen Ländern unterwegs sein werden oder aber in Deutschland noch andere Abenteuer erleben werden. Wir dürfen gespannt sein…
Ludwigiana verlost ein Exemplar der Softcover-Ausgabe unter den Einsendern, die folgende Frage richtig beantworten können (bitte Namen und Adresse mit angeben):
König Ludwig II. war ja bekanntermaßen eher menschenscheu und war ungerne Gast auf öffentlichen Veranstaltungen. In seiner Regierungszeit (1864-1886) gab es 16 Oktoberfeste – wie viele besuchte er?
Teilnahme per eMail an verlosung@ludwigiana.de bis zum 19.05.2013 – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Alle Abbildungen: © Disney)
Schlösserland Bayern
Pünktlich zum diesjährigen „Saisonstart“ hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen (StMF) ein fast 250 Seiten starkes Büchlein herausgebracht, in dem „prachtvolle Schätze aus vielen Jahrhunderten der Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte des Freistaats“ präsentiert werden.
Vorgestellt werden 53 Sehenswürdigkeiten aus Unter-, Ober- und Mittelfranken, Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie 16 Seen.
Enthalten sind bekannte Schlösser, wie die Residenz Würzburg, Veste Coburg, Kaiserburg Nürnberg, der Englische Garten und die Befreiungshalle Kelheim, ebenso wie etwas weniger bekannte, aber absolut besuchenswerte Schlösser, wie Veitshöchheim, Plassenburg Kulmbach oder die Willibaldsburg in Eichstätt.
Zum Thema Ludwig II. von Bayern finden sich Orte, wie Bayreuth (Neues Schloss und Hofgarten, Markgräfliches Opernhaus, Altes Schloss und Hofgarten Eremitage), Neuschwanstein, Nymphenburg, Residenz München, Linderhof, Königshaus am Schachen, Neues Schloss Herrenchiemsee und die Burg Trausnitz.
Jedes Objekt ist mit zahlreichen Bildern vorgestellt und bietet zum Abschluss jeweils die Kontaktdaten der zuständigen Verwaltung, Internet-Adresse, Führungszeiten und weitergehende Informationen, wie Angebote für Gehbehinderte oder Anreisemöglichkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr.
Die Autoren laden damit ein „zum Flanieren, Anschauen, Lernen und Genießen“ – eine „Entdeckungsreise durch Bayerns Geschichte“.
Das Buch (Stand: März 2013) ist erhältlich direkt beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen.

